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Gerichtsnahe Mediation

 

Konflikte klären – auch im Umfeld eines Verfahrens

Ich begleite Menschen und Organisationen in Konfliktsituationen, die bereits rechtliche Dimensionen angenommen haben oder kurz davorstehen. Mit der gerichtsnahen Mediation biete ich einen professionellen, vertraulichen und selbstbestimmten Weg der Klärung – auch dann, wenn ein Gerichtsverfahren bereits eingeleitet wurde oder droht.

Als Beraterin / Berater mit den Schwerpunkten Mediation, Supervision und Coaching unterstütze ich meine Klientinnen und Klienten dabei, festgefahrene Konflikte zu lösen und neue Handlungsräume zu eröffnen.

Die gerichtsnahe Mediation ist in der Schweizerischen Zivilprozessordnung vorgesehen (Art. 213–215 ZPO). Sie ersetzt kein Gerichtsverfahren, ermöglicht aber eine eigenständige Konfliktbearbeitung, die über rein juristische Antworten hinausgeht.

 

Was ich unter gerichtsnaher Mediation verstehe

Gerichtsnahe Mediation ist für mich eine strukturierte Form der Mediation, die im Zusammenhang mit einem laufenden oder absehbaren Gerichtsverfahren stattfindet. Dabei halte ich konsequent an den Grundprinzipien der Mediation fest:

 

  • Freiwilligkeit aller Beteiligten
  • Unabhängigkeit vom Gericht und von der Schlichtungsbehörde
  • Strikte Vertraulichkeit des Gesprächsraums

 

Im Mittelpunkt stehen nicht Positionen oder Schuldfragen, sondern die Interessen, Bedürfnisse und Perspektiven der Beteiligten.

 

Wann ich gerichtsnahe Mediation empfehle

Ich erlebe gerichtsnahe Mediation als besonders sinnvoll:

 

  • bei zivilrechtlichen Konflikten mit emotionaler oder relationaler Dynamik,
  • bei familiären, nachbarschaftlichen oder wirtschaftlichen Auseinandersetzungen,
  • wenn trotz Verfahren der Wunsch nach einer selbstverantwortlichen Lösung besteht,
  • wenn Eskalation gestoppt oder ein festgefahrener Streit gelöst werden soll.

 

Gerade dort, wo rechtliche Verfahren an Grenzen stossen, eröffnet Mediation neue und tragfähige Lösungswege.

 

Mein integrierter Beratungsansatz

Ich arbeite mit einem ganzheitlichen Blick auf Konflikte. Je nach Situation verbinde ich:

 

  • Mediation, um den Dialog zwischen den Beteiligten zu strukturieren,
  • Supervision, um Rollen, Dynamiken und Verantwortung zu reflektieren,
  • Coaching, um Einzelpersonen in ihrer Haltung, Klarheit und Entscheidungsfähigkeit zu stärken.

 

Gerichtsnahe Mediation verstehe ich nicht als isoliertes Instrument, sondern als Teil einer professionellen, ressourcenorientierten Konfliktbegleitung.

 

Meine Rolle im Mediationsprozess

Ich begleite den Mediationsprozess allparteilich und neutral.
Das bedeutet:

 

  • Ich treffe keine Entscheidungen.
  • Ich vertrete keine Partei.
  • Ich bewerte keine rechtlichen Ansprüche.
  • Ich sorge für einen sicheren, klar strukturierten Rahmen.

 

Die Verantwortung für Inhalt und Ergebnis verbleibt stets bei den Beteiligten selbst.

 

Mein Ziel

Mein Ziel ist nicht primär die Abkürzung eines Verfahrens oder die Entlastung der Justiz.
Ich arbeite darauf hin, dass Lösungen entstehen, die:

 

  • von den Beteiligten mitgetragen werden,
  • auch über ein Verfahren hinaus Bestand haben,
  • Klarheit, Entlastung und Zukunftsperspektiven ermöglichen.